Embedded Systems, eingebettete Systeme, mit Linux als Betriebssystem, sind heute keine Besonderheit mehr. Selten weiß ein Anwender, dass er Linux einsetzt. Ob das der DSL-Router, der HD-Fernseher oder der digitale SAT-Receiver mit Aufzeichnungsmöglichkeit auf Festplatte ist, viele dieser Geräre arbeiten mit Linux als Betriebssystem.
Grundsätzlich bezeichnet Linux nur den Kernel. Alle Varianten des Kernels, ob für den PC, die Embedded Systems oder andere Computer und Geräte, basieren auf identischem Quelltext. Beim Compilieren, d.h. erstellen des Kernels aus den Quelltexten, wird das Zielsystem angegeben. Die Erstellung eines Kernels für beispielsweise einem ARM Controller kann somit auf dem Windows oder Linux PC erfolgen.
Bei den Embedded Systems mit Linux als Betriebssystem arbeite ich vorwiegend mit Modulen oder Geräten der Taskit GmbH. Zum Einsatz bei größeren Anwendungen kommt in der Regel der Portux Panel PC. Dieses Gerät, auf der Basis des AT91RM9200 ARM9 Controllers, enthält alle benötigten Schnittstellen, wie die serielle Schnittstelle, Tastatur, Mouse und Ethernet. Als Speichermedium für die Daten wird eine SD-Karte verwendet.Die Distribution für die Erstellung der Embedded Linux Versionen ist immer ein Debian. Während ich auf dem Desktop mit Ubuntu arbeite, verwende ich für Embedded Systems und Server immer Debian.
Das gleiche Gerät gibt es als "BlackBox". Wenn am Gerät selbst keine Steuerungselemente nötig sind, kann dieses sehr gut eingesetzt werden. Die Bedienung erfolgt vollständig über den PC oder Webbrowser.
Die Entwicklung von Software für Embedded Systems mit Linux als Betriebssystem, die Konfiguration der Systeme und Einbindung in Netzwerke, die Anpassung des Kernels auf das Gerät und die Entwicklung von Software zur Visualisierung und dem Datenaustausch mit Speicherung in Datenbank gehören zu meinem Angebot.
Eines der größeren Projekte ist der Fütterungs- und Melkstandcomputer AG1. Das System arbeitet völlig autark, steuert die Fütterung der Milchkühe und beim Melken die Milchmengenmeßgeräte inklusive der Tieridentifizierung. Diverse Torsteuerungen für Selektion und Ein- und Austrieb werden ebenfalls von dem System gesteuert. Ein geringer Energieverbrauch und ein extrem sicherer 24/7 Betrieb (d.h. 365/366 Tage im Jahr, 24 Stunden pro Tag) zeichnen dieses Gerät aus. Für die Visualisierung und Bearbeitung der Daten vom Büro aus wurde ein Programm für Linux und Windows entwickelt. Ebenso kann über den PC ein Datenaustausch mit den Landeskontrollverbänden stattfinden. Weitere Informationen über den Einsatz von diesem System in der Landwirtschaft finden Sie bei Andreas Graf Melktechnik e.U.
Bei Fragen zu diesem Einsatzzweck aus Österreich und der Schweiz wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Graf, aus Deutschland an mich.
Natürlich sind mit diesem Gerät auch ganz andere Aufgaben lösbar. Sprechen Sie mich an, wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Steuerungsproblem oder Ihre Datenerfassungslösung mit diesem Gerät realisiert werden kann.
Wenn Ihnen ein Embedded System mit Linux als Betriebssystem zu umfangreich erscheint, sind eventuell Mikrocontroller die Lösung.